Treppenstufen können zu Stolperfallen werden - dagegen kann man vorbeugen

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Sicher von von Etage zu Etage

Gerade enge Treppen sollten mit verschiedenen Maßnahmen sicherer gemacht werden. Foto: photo 5000 - stock.adobe

Sind Angehörige wacklig auf den Beinen, werden Treppen schnell zur Stolperfalle. Wer Stürze vermeiden will, sollte vom Boden bis zur Beleuchtung auch auf Kleinigkeiten achten. Auf Fliesen oder Holz etwa kommt man beim Treppensteigen schnell ins Rutschen. Wer die Stufen nicht komplett mit Teppich beziehen lassen will, kann Antirutschstreifen auf Stein kleben oder Stufenmatten auf Holzstufen.

Zudem gehört an jede Seite der Treppe ein vor der Wand gut sichtbarer Handlauf. Ideal sind runde oder halbrunde Modelle mit einem Durchmesser von drei bis viereinhalb Zentimetern. Zur Wand sollten es noch einmal mindestens fünf Zentimeter sein. Da die Hände stets vorgreifen, kann der Lauf 30 Zentimeter über Treppenanfang und -ende hinausragen.

Viel Licht schafft mehr Übersicht auf der Treppe. Am besten kommt es aus mehreren Lichtquellen und leuchtet die Treppe gleichmäßig aus. Selbstleuchtende Lichtschalter an beiden Treppenseiten erleichtern das Schalten auch im Dunkeln. Weil man auf der ersten und letzten Stufe am leichtesten stolpert, werden sie mit einem Streifen beklebt, der leuchtet, wenn er angestrahlt wird. Apropos Stolpern: Auch wenn es hübsch aussieht. Das Treppenhaus ist keine Abstellfläche für Blumenvasen, Grünpflanzen oder Windlichter.

Auch Hausschuhe können Stolperer begünstigen - wenn es sich um offene Modelle handelt. Fest sitzende und geschlossene Schuhe sind sicherer. Genauso können allzu weite oder lange Röcke sowie Jogginghosen stören. Wer pro Etage ein Telefon installiert, kann auch hastiges Treppensteigen bei Anrufen vermeiden. So wird noch eine Gefahrenquelle beseitigt. mag

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