Die Welt geht unter

Vortrag zu mittelalterlicher Sichtweise auf das Ende

Prof. Dr. Nina Gallion spricht über das Mittelalter und den Weltuntergang. Foto: Wissenschaftsallianz Mainz

23.08.2022
Kanzlei Antje Pulinckx-Maurer

Mainz. Dass die Welt in nicht allzu ferner Zeit untergehen würde, war jedem mittelalterlichen Menschen klar. Denn davon berichtete schließlich die Offenbarung des Johannes in der Bibel. Die Zeichen für die nahe Endzeit zu erkennen, war jedoch schwer, so dass es im Lauf des Mittelalters zu zahlreichen Vorhersagen kam: Würde die Welt im Jahr 1000 enden? Oder 1260? Oder 1500? Nichts davon bewahrheitete sich. Dennoch lebte man im Mittelalter im ständigen Bewusstsein der baldigen Endzeit. Über die mittelalterlichen Vorstellungen vom Weltuntergang spricht für die Mainzer Wissenschaftsallianz Prof. Dr. Nina Gallion im Rahmen einer Ausgabe vom „Meenzer Science Schoppen“, einer Veranstaltung von „Mainz lebt auf seinen Plätzen“ in Kooperation mit der Landeshauptstadt Mainz. Der Vortrag findet statt am Mittwoch, 31. August, von 18 bis 19 Uhr am Mainzstrand am Rheinufer. Weitere Informationen zur Vortragsveranstaltung gibt es bei der Wissenschaftsallianz unter wissenschaftsallianz-mainz.de. (red)