Temperaturen runter, Blutdruck rauf?

Warum im Winter die Werte steigen und was Betroffene tun können

Bei Kälte steigt bei vielen Menschen der Blutdruck im Winter an. Foto: djd/Telcor-Forschung/Halfpoint/Shutterstock

25.01.2022

Frostige Temperaturen im Herbst und Winter begünstigen nicht nur Erkältungskrankheiten, sondern wirken sich auch auf einen anderen wichtigen Gesundheitsparameter aus: den Blutdruck. Denn je niedriger der Zeiger auf dem Thermometer steht, desto höher steigt der Druck in den Adern. Ältere Menschen sind Studien zufolge von diesem saisonalen Blutdruckanstieg stärker betroffen als jüngere. Besonders, wenn die Werte ohnehin schon zu hoch sind, kann das die Gesundheit schnell gefährden. So kommt es im Winter zu deutlich mehr Schlaganfällen und Herzinfarkten als im Sommer.

Einfluss von Kälte verengt die Gefäße

Als Hauptgrund für das winterliche Blutdruckhoch gilt, dass sich bei Kälte die Gefäße zusammenziehen und dadurch weniger Volumen haben. Außerdem werden beim Frieren Stresshormone ausgeschüttet, was sich ebenfalls ungünstig auswirkt. Für Menschen mit bestehendem Bluthochdruck oder erhöhtem Risiko ist es deshalb ratsam, die Werte regelmäßig zu kontrollieren. Gegebenenfalls muss dann in der kalten Jahreszeit nach Absprache mit dem Arzt die Medikation angepasst werden. „Neben der ärztlich verordneten Therapie kann Arginin in vielen Fällen einen wichtigen Beitrag zur Blutdrucksenkung sowie zur Verbesserung der Durchblutung leisten“, erklärt Prof. Horst Robenek, Arteriosklerose-Forscher von der Uniklinik Münster.

Den Blutdruck natürlich senken

Denn aus der natürlichen Nahrungsaminosäure wird im Körper ein gefäßerweiternder und blutdruckregulierender Botenstoff gebildet. „Im Idealfall füllen die Betroffenen ihre Argininspeicher frühzeitig auf und greifen zu einem qualitativ hochwertigen Nahrungsergänzungsmittel mit Arginin plus Folsäure sowie Vitamin B6 und B12 wie in Telcor Arginin plus“, so der Experte. Entsprechende Filmtabletten gibt es rezeptfrei in der Apotheke. Ansonsten lassen sich die Nährstoffe aber genauso über die Nahrung aufnehmen: Hier findet sich Arginin in größeren Mengen etwa in Hülsenfrüchten, Nüssen, Vollkornreis, Garnelen und rotem Fleisch.

Regelmäßig bewegen und warmhalten

Generell sollten Betroffene bei Blutdruckproblemen auch im Winter auf eine gesunde, pflanzenbetonte Ernährung achten. Dazu ist regelmäßige Bewegung eines der besten Mittel gegen zu hohen Blutdruck. Dabei sollte man sich allerdings nicht überanstrengen und schön warm einpacken, um Kältestress zu vermeiden. Überhaupt tut Wärme gut – nicht nur draußen, sondern auch drinnen. So empfiehlt etwa die Herzstiftung, die Wohnung im Winter ausreichend zu heizen. Denn bei gemütlichen Temperaturen können sich auch die Gefäße wieder entspannen. djd