Erfolgreiche Schachspieler

Müller, Richter und Wolf holen RLP-Schachtitel nach Mainz

v.l.: Luca Hanson Huang (U10/Frankenthal), Anna Wolf (U10w/Vorw. Orient Mainz), Milan Schneble (U12/SC Bann), kniend v.l.: Johanna Richter (U10w/SF Heidesheim) und Riyanna Müller (U12w/SC Landskrone). Foto: Thorsten Richter

21.04.2020

MAINZ (red). Die Besten trafen sich am 7./8. März in Birkenfeld an der Nahe, drei Mainzer räumten ab. Die Schachjugend Rheinland-Pfalz lud die Sieger der regionalen Entscheide aus Rheinhessen, Pfalz und Rheinland ins Gymnasium am Berg zu den dortigen Schachfreunden, um die Meister der U10 und U12 auszuspielen. Die Schachathleten aus Mainz holten bei dem bestens organisierten Wettbewerb zwei der vier möglichen Meister-Titel.

Die U10 weiblich brachte sogar zwei Sieger hervor. Die Mainzerin Johanna Richter (startet für Schachfreunde Heidesheim) und Anna Wolf (Vorwärts Orient Mainz) beendeten mit Punkte-Gleichstand, einem Remis gegeneinander im Turnier und zwei Stichkämpfen mit Ergebnis „Unentschieden“ das Turnier – darauf entschied die Turnierleitung, einen geteilten ersten Platz zu vergeben. Für Johanna Richter war es der dritte Landesmeistertitel in Folge, Anna Wolf freute sich über ihren ersten.

In der U10 der Jungs wurde Daris Mohammadzadeh (Vorwärts Orient Mainz) mit 5,5 Punkten aus sieben Partien Zweiter.

Die U12w dominierte Riyanna Müller (SC Landskrone) ohne Niederlage mit 6,5 aus sieben Partien. Ein souveräner Auftritt und damit ein ebenso ungefährdeter, wie verdienter Erfolg.

Alle Genannten sind dank ihres Erfolges für die Deutschen Meisterschaft in Willingen (geplant für Ende Mai) qualifiziert.
        


Kleine Freude bereiten

Kinder malen Bilder für Seniorenzentrum

Finn und Maximilian präsentieren 121 Regenbogenbilder für das Seniorenzentrum in Mombach. Foto: Sandra Koppelstein
Finn und Maximilian präsentieren 121 Regenbogenbilder für das Seniorenzentrum in Mombach. Foto: Sandra Koppelstein

MOMBACH (red). „Es war mir eine Herzensangelegenheit, in der schwierigen Zeit einen kleinen Beitrag zu leisten, etwas zu tun, was anderen eine Freude bereiten könnte“, so Sandra Koppelstein aus Mainz. „Ich dachte an die älteren Menschen, die bei uns in Mombach im Seniorenstift wohnen. Ohne Besuche und Kontakte, keine Spaziergänge. Abgeschnitten von der Außenwelt“, berichtet sie weiter.

Schnell kam ihr die Idee, einen Aufruf zu starten und viele Kinder und deren Eltern zu begeistern, ein Regenbogenbild für die Bewohner zu malen, das Gefühl zu vermitteln „Wir denken an euch, alles wird gut!“

Einrichtungsleiter des AWO Seniorenzentrums Ursel Distelhut Sven John war von der Idee begeistert. Ortsvorsteher Christian Kanka ebenso. So startete Sandra Koppelstein den Aufruf in diversen Kanälen (Freundeskreis, WhatsApp-Gruppen, Facebook-Gruppen). Schon bald darauf fanden sich Bilder in ihrem Briefkasten, weitere sammelte sie mit dem Rad im Ort ein. Es kamen 121 Bilder zusammen – für jeden einzelnen der 120 Bewohner des Seniorenstifts ist also eines dabei. Außerdem gibt es ein zusätzliches großes Bild für den Gemeinschaftsraum.

Sandra Koppelstein bedankt sich bei allen, die an der Aktion teilgenommen haben. „Es ist toll geworden!“, freut sie sich über die vielen kreativen Malergebnisse.


Bau kurz vor dem Abschluss

Erste-Hilfe-Station soll in den kommenden Wochen in Betrieb gehen

Die Gebäudemauern werden errichtet. Foto: Petra Mathey
Die Gebäudemauern werden errichtet. Foto: Petra Mathey

OBERSTADT (red). Im Dezember vergangenen Jahres berichteten wir von Petra Matheys Vorhaben, eine Erste-Hilfe-Station in Kanyenja in Tansania aufzubauen. Im Januar flog Petra Mathey mit ihrem Mann nach Tansania, um das dafür vorgesehene Grundstück zu besichtigen. In den folgenden Wochen begleitete sie den Bau vor Ort. Baumaterialien mussten von Mangula nach Kanyenja befördert werden – aufgrund der anhaltenden Regenfälle eine wahrhaftige Herausforderung. Nachdem das Gelände vermessen war, konnte mit dem Bau des Fundaments begonnen werden. Neben dem Gebäude wurde außerdem ein Brunnen errichtet. Die Arbeiten werden vollständig per Hand erledigt, Maschinen gibt es keine.

Mitte Februar stellt sich Dr. Maumba, ein pensionierter Arzt vor; er möchte das Vorhaben unterstützen und zukünftig zweimal wöchentlich vor Ort sein, um Patienten zu behandeln. Zur gleichen Zeit steht bereits das Mauerwerk des Gebäudes, kurz darauf wird das Dach errichtet. Ende März ist das Gebäude so gut wie fertiggestellt, nun werden noch Möbel angefertigt. In den kommenden Wochen soll Dr. Maumba mit seiner Arbeit beginnen können. Um die Erste-Hilfe-Station weiter auszurüsten, werden weiterhin Spenden gesammelt. Das Spendenkonto des Vereins lautet: FASTA e.V., DE68550501200200119881.

Weitere Infos zum Verein gibt es unter www.verein-fasta.de.


Danke sagen

Spende für die Peter-Härtling-Schule

FINTHEN (red). Die Theatergruppe „Die Finthlinge“ hatte gerade erst eine erfolgreiche Theatersaison hinter sich, schon starteten die ersten Vorbereitungen für die Aufführungen des neuen Stücks im November dieses Jahres. Bedingt durch die aktuelle Situation wurden diese jedoch bis auf Weiteres verschoben.

Seit Jahren dürfen die Finthlinge für ihre Proben und Aufführungen die Aula der Peter-Härtling-Schule nutzen. Als kleines Dankeschön überreichten Anfang März der stellvertretende Vorsitzende und Regisseur Uwe Greiner und die Vorsitzende Doreen Witt einen Scheck über 150 Euro an die Schulleiterin Waltraud Schier. Diese Spende kommt dem Förderverein der Grundschule zugute, der zahlreiche Projekte und Veranstaltungen betreut und organisiert. Dazu gehören zum Beispiel die theaterpädagogische Werkstatt, Autorenlesungen und Klassenfahrten.