Lesen bietet Perspektiven
27.08.2019

So bringt man Kindern den Spaß an Büchern nahe

Bücher entführen Kinder in phantastische Welten. Foto: coldwaterman - Fotolia

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Wenn Kinder lesen lernen, ist das für sie ein wichtiger Schritt in Richtung Unabhängigkeit. Außerdem fördert das eigene Lesen die Fantasie und Vorstellungskraft des Nachwuchses. Dazu können Eltern einen wichtigen Beitrag leisten – so weisen Experten immer wieder auf die Vorbildfunktion von Mutter, Vater und anderen nahestehenden Personen hin. Wenn diese selbst regelmäßig zum Buch oder zur Zeitung greifen, erlebt das Kind lesende Menschen als etwas Alltägliches und folglich steigt die Wahrscheinlichkeit, dass auch der Nachwuchs zum Büchernarr wird.  

Darüber hinaus raten Experten zum abendlichen Vorlesen. Märchen, Fantasieromane und Kinderbücher mit einfachen und gut nachvollziehbaren Geschichten gibt es angepasst für jede Altersstufe der Kleinen. Ausflüge in die Bibliothek oder der Besuch von kindgerechten Vorleseveranstaltungen tragen ebenfalls zum Lesespaß bei – gerade an den Wochenenden bieten sich dazu viele Gelegenheiten. lps/Jk

Hinweisen auf Dyskalkulie sollten Eltern früh nachgehen. Foto: Gina Sanders - Fotolia

Hinweis auf Rechenschwäche
Kinder mit einer Rechenschwäche haben oft nicht nur mit Plus und Minus ein Problem, sondern auch mit zeitlichen Abfolgen. Es fällt ihnen vielleicht schwer, vergangene Ereignisse in der richtigen Reihenfolge nachzuerzählen oder Anleitungen schrittweise zu befolgen. Bei solchen Symptomen sollten Eltern aufmerksam werden, rät der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Weitere Hinweise auf eine Rechenschwäche oder Dyskalkulie liegen zum Beispiel vor, wenn Kinder nicht oder nur schwer rückwärts zählen können oder selbst für einfache Rechenaufgaben die Finger zur Hilfe nehmen müssen. Oft haben Kinder dann auch Schlafstörungen und Bauch- oder Kopfschmerzen. Etwa fünf Prozent aller Kinder haben nach Angaben der Experten eine Rechenschwäche, Mädchen etwas häufiger als Jungen. Früh erkannt sei die Dyskalkulie über Förderprogramme aber vergleichsweise gut behandelbar. dpa