Keine Starallüren, dafür viel Natürlichkeit
23.09.2019

Sympathische Models aus der Region präsentieren authentisch die neue Mode

Foto: VRM

Urban Fashion: Das ist ein ganz besonderes Format. Denn auf dem Catwalk laufen ganz normale Menschen wie du und ich. Modebewusste Menschen, die in der Region wohnen und sich hier wohlfühlen. Und genau dies ist der Pluspunkt des Mode-Events: Mit einer großen Natürlichkeit präsentieren die sympathischen Models von Urban Fashion aktuelle Outfits und zeigen keinerlei Star-Allüren in ihrer „tragenden Rolle“. Sie haben Spaß daran, selbstbewusst in die Kameras zu lachen und sind absolut authentisch. Und: Ob junge Erwachsene, sportliche Mittdreißiger oder fotogene Senioren – das Alter, die Konfektionsgröße und berufliche Vorerfahrungen spielen erst einmal keine Rolle. Auch wenn manche von ihnen vielleicht davon träumen, einmal ganz groß rauszukommen … Einige der gecasteten Models stellen wir hier vor.

Antje Hahn – über Urban-Fashion zur Berufung

Mit Urban Fashion ist Antje Hahn der Einstieg ins professionelle Modeln geglückt. Bereits zum dritten Mal reist die Ernährungsberaterin für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) zum Laufsteg-Event aus Marburg an. „Ich bin ganz zufällig zum Modeln gekommen, auf eine Empfehlung hin. Angefangen hat alles mit einem Shooting für Ökotest“, lacht die 51-Jährige und erzählt, wie viel Spaß ihr bereits dieser erste Kontakt gemacht habe. „Dann habe ich den Tipp bekommen: Mensch, bewirb‘ dich doch mal bei Urban Fashion!“ Gesagt, getan. Trotz ihrer Größe von 1,65 Meter sei sie gleich im ersten Jahr genommen worden und durfte für Anja Gockel laufen: „Ein toller Einstieg!“

Seitdem hat die Marburgerin ihre Aktivitäten in Sachen Laufsteg und Werbeshooting ausgebaut und ist glücklich über die vielfältigen neuen Jobs. Zählt es noch als Hobby? „Nein. Ein Hobby ist es schon lange nicht mehr. Und ich bin auch ganz froh, denn es macht mir sehr viel Spaß“, strahlt Antje Hahn. Dabei hängt ihr Herz weiterhin an Urban Fashion. In diesem Jahr ist sie zwei Mal gebucht und freut sich schon auf den Termin in der Mainzer City. „Ich habe inzwischen sehr viele Freundschaften geschlossen, wir sind mittlerweile wie eine kleine Familie“, sagt sie. Dabei nimmt sie gerne und interessiert wahr, welche Menschen hinter Urban Fashion stecken – von den Organisatoren hinter den Kulissen über verschiedene Boutiquen bis manchmal sogar zum Kunden. kbw

Foto: VRM

Christian Wallot – Olympia-Boxer und Mister Ruhrgebiet

Ein Bürostuhl. Das war der Auslöser, der Christian Wallot wieder ins Rampenlicht katapultierte. „Am Casting-Tag war ich mit meiner Freundin bei Möbel Martin, um einen Bürostuhl zu kaufen. Dabei haben wir zufällig vom Casting erfahren“, erzählt Christian Wallot. Von der Idee, ihn auf dem Laufsteg zu sehen, sei seine Freundin ganz angetan gewesen, erinnert sich der Mommenheimer. Und fügt hinzu: „,Mach doch mal mit!‘, hat sie mich gebeten. Denn sie hat gewusst, dass ich früher, so mit Anfang 20, schon mal gemodelt habe.“ Der 1,90 Meter große Betriebswirt ist es gewohnt im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen – sei es als Boxer oder bei Mister- Wahlen. Seit dem 14. Lebensjahr boxte der heute 40-Jährige. Er stieg sogar einige Male für die Nationalmannschaft in den Ring. Bei Olympia 2000 hatte er allerdings Lospech und traf gleich im ersten Kampf auf den späteren Olympiasieger. Doch das tat seiner Karriere im Rampenlicht keinen Abbruch. Nur wenig später überzeugte er sowohl bei der Suche nach dem schönsten Mann in Dortmund als auch im Ruhrgebiet. Drei Schärpen dienen ihm heute als nette Erinnerungen daran. Der Walk auf dem 18 Meter langen Laufsteg in der Mainzer Innenstadt wird eine neue Erfahrung für den sportlichen Rheinhessen. „Ich rauche nicht und trinke keinen Alkohol, bin absolut zufrieden mit meiner Figur. Und meine Kollegen meinen, ich sei immer super gekleidet. Deshalb habe ich mir gedacht: Warum nicht mal bei Urban Fashion mitmachen?“, teilt Christian Wallot seine Überlegungen mit. Auf dem roten Teppich wird er für das Bekleidungshaus SiNN laufen. „Das sind tolle Sachen, sie gefallen mir selbst sehr gut“, freut er sich schon auf den Modesonntag. kbw
          

Foto: VRM

Timo Baumgärtner – mehrfach präsent auf dem roten Teppich

„Es war mein allerinnigster Wunsch“, beantwortet Timo Baumgärtner strahlend die Frage, weshalb er sich bei Urban Fashion engagiere. Dabei wird er gleich mehrfach auf dem roten Teppich präsent sein: als Model für einen Optiker und als Mitinhaber des Salons „Anne & Timo“, der tragbare aktuelle Trendfrisuren zeigt. In der Gaustraße, nicht weit entfernt vom Mainzer Marktplatz, wo am 22. September der erhöhte Laufsteg im Mittelpunkt des Tages steht, wohnt der Haarstylist, der zum ersten Mal auf dem Catwalk zu sehen sein wird. Den Aufruf zum Casting habe er auf Instagram gesehen, erzählt der Mainzer. „Ich habe mich direkt beworben und gar nicht damit gerechnet, dass ich genommen werde.“ Aufgeregt, die große Bühne zu betreten? „Ich bin gerne vorne mit dabei, bin auch schon mal gelaufen, allerdings nicht hier in Mainz“, sagt der 34- Jährige. Nach einer kurzen Pause fügt er an: „Na ja, etwas aufgeregt bin ich doch. Hier in Mainz kennt man sich ja …“ Ja, und viele kennen ihn. Denn mit seiner Partnerin Anne-Christina Bär führt er gleich zwei moderne Friseursalons für Jung und Alt in der Landeshauptstadt: Seit fünf Jahren sorgen beide in der Jakobsbergstraße für das richtige Outfit rings um den Kopf, seit drei Jahren kreieren sie in der Gaustraße tragbare Frisuren. „Wir beraten unsere Kunden abgestimmt auf deren Wünsche und Bedürfnisse. Dabei achten wir auf natürliche Haarfarben und tragbare Frisuren“, informiert Timo Baumgärtner. Schließlich sollen die Kunden mit ihrem Styling auch zu Hause gut zurechtkommen und keinen Pool an Werkzeugen für einen schönen Auftritt benötigen. „Wir beraten gerne über den Kundenwunsch hinaus. Das heißt, die Kundin kommt mit einer Idee und wir setzen on top noch einen drauf, machen ergänzende Schnitt- und Farbvorschläge – am Ende freut sie sich über den gelungenen Aha-Effekt“, sagt der Friseur. Einige der individuellen kreativen Frisuren werden zu Urban Fashion präsentiert, ein Styling entsteht direkt auf der Bühne. Hierzu werden sowohl Kunden als auch drei Mitarbeiter aus dem 17-köpfigen Salonteam ihre glänzende Lockenpracht oder effektvolle Haarverlängerung bei perfektem Makeup zur Schau stellen. Ausgestattet werden die Models mit Outfits der Damenboutique „Was Frauen wollen“. kbw
          

Foto: Rimbach

Barbara Schnellbacher – hat den Traumberuf schon gefunden

Barbara Schnellbacher ist ein überzeugter Urban-Fashion-Fan. „Als lokaler Event ist Urban Fashion für Mainz ganz großartig“, sagt die engagierte Media Sales Managerin, die seit dem Start in 2012 die Veranstaltung alljährlich begleitet. Sie gehört zu der Projektgruppe in der VRM, die dieses Event Jahr für Jahr mit den Kooperationspartnern realisiert. „Mein Job ist die Vermarktung, die anderen organisieren“, beschreibt Barbara Schnellbacher, die vor ihrer Heirat im Juni dieses Jahres noch Müller-Sogabe hieß und in der Mainzer Geschäftswelt gut bekannt ist, ihre Tätigkeit. In diesem Jahr wird es jedoch noch eine heikle Zusatzaufgabe für sie geben. Zum ersten Mal wird sie bei dieser Veranstaltung – und auch in ihrem Leben – über einen Catwalk laufen. Überredet wurde sie dazu von dem Stoff- und Modehaus Greb, das auch maßgeschneiderte Modelle anfertigt. Sich diesem Wunsch zu widersetzen fiel Barbara Schnellbacher in diesem Fall schwer, denn das Modehaus hatte für sie das Hochzeitskleid kreiert – das sie jetzt bei Urban Fashion präsentieren wird. „Es ist ein Design, das genau auf meinen Typ abgestimmt ist“, beschreibt Barbara Schnellbacher den eigens für sie gefertigten Traum aus Moiré und Seide. Lampenfieber habe sie weniger, sagt sie. Schließlich sei sie in ihrem Job Auftritte in der Öffentlichkeit gewöhnt. Und auch vor etwaigen Pannen habe sie keine Angst. „Wenn ich stolpere oder stürze, dann ist das eben so. Da lacht man noch Jahre später drüber. Und wahrscheinlich werde ich viel zu schnell laufen.“ Wichtig ist ihr, so authentisch wie möglich beim Publikum rüberzukommen. „Und ich denke, das könnte mir gelingen. Das brauche ich auch für meinen Beruf.“ Ansporn für einen tadellosen Auftritt – „I‘ll do my very best“ – dürften unter anderem auch die enthusiastischen Ankündigungen ihrer Freunde und Bekannten sein, die sie alle auf dem Laufsteg sehen wollen und deshalb eigens nach Mainz kommen. Träumt sie von einer späten Karriere als Model? „Never. Ich habe meinen Traumberuf schon seit langem gefunden.“ red
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