Günstig im Grünen

Mobilheime können eine wohnliche Alternative sein

PFLEGELEICHT Das betrifft bei modernen und robusten Mobilheimen die Ausstattung, die verwendeten Materialien sowie die Oberflächen der Innen- und Außenwände. Foto: djd/www.tm-mobilheime.de

10.11.2021

Stadtmenschen geben einen vergleichsweise hohen Anteil ihres Einkommens fürs Wohnen aus. Grund dafür sind vor allem die in den letzten Jahren stark gestiegenen Mietpreise. Naturnahes Wohnen am Stadtrand hingegen muss nicht teuer sein.

Klein, aber fein

Eine immer beliebtere Option sind moderne Mobilheime. Bis vor wenigen Jahren kannte man die Häuschen vor allem aus Urlaubsregionen, dort stehen sie auf Campingplätzen oder in Ferienhaussiedlungen. In Sachen Bau- und Wohnqualität kann man diese Unterkünfte allerdings nicht mit zeitgemäßen Mobilheimen vergleichen: Das betrifft die Ausstattung, die verwendeten Materialien sowie die Oberflächen der Innen- und Außenwände. Die Mobilheime werden bezugsfertig angeliefert, lange Bauzeiten, Belästigungen durch Dreck und Baulärm und der Ärger wegen nicht eingehaltener Termine entfallen. Zur Auswahl stehen viele unterschiedliche Modelle. Das eigene Haus lässt sich in passender Größe planen und die Aufbau- und Aufstellzeit vor Ort dauert in der Regel nicht länger als 24 Stunden. Über Materialauswahl, Gestaltung und Ausstattung entscheiden die künftigen Bewohner. Verschiedene Küchenfronten, Möbeldekore, Wandverkleidungen, Wand- und Bodenfliesen sowie Fußbodenbeläge und Außenfassaden stehen zur Auswahl.
  

Ausstattung auf Wunsch

Möglich ist auch die Umsetzung von Sonderausstattungen wie Fußbodenheizung, Laminatboden oder bodengleicher Dusche. Die mobile Bauweise benötigt generell kein eigenes Grundstück, das Mobilheim kann auch auf ein gepachtetes Grundstück gestellt und bei einem Umzug wieder mitgenommen werden. Soll es auf privatem Grund aufgestellt werden, bieten die Anbieter Unterstützung bei Fragen rund um die Baugenehmigung. djd

Rundum sicher wohnen mit Ziegelmauerwerk

Eine massive Ziegelwand wirkt fast wie ein Schutzschild vor der Außenwelt. Fenster und Türen hingegen machen es Einbrechern oft allzu leicht, sich Zutritt zum Eigenheim zu verschaffen. Damit die Hausöffnungen keine leicht zu passierenden Eintrittslücken darstellen, sollten sie umfassend geschützt und abgesichert sein. Einbruchhemmende Bauteile sind dazu wirkungsvoll und werden etwa auch von der Polizei und den Versicherungsgesellschaften empfohlen. Damit der Einbruchschutz umfassend funktioniert, wird eine als Befestigungsgrundlage geeignete Außenwand benötigt, wichtig ist zudem eine fachgerechte Montage. Bauherren können bereits bei der Wahl des Mauerwerks zu einem erhöhten Einbruchschutz beitragen. Das Institut für Fenstertechnik (ift Rosenheim) nahm einbruchhemmende Systeme unter die Lupe und stellte bei mehreren Praxistests fest: In Ziegelmauerwerk können einbruchhemmende Bauteile besonders sicher befestigt werden. Befestigungen in Ziegelmauerwerk entsprechen den Tests zufolge sogar der höheren Einruchschutzklasse RC3, Standard im Einfamilienhausbau ist die Klasse RC2. Diese gewährleistet, dass die Bauteile auch erfahrenen Tätern problemlos für längere Zeit standhalten. Voraussetzung ist die fachgerechte Montage durch genügend und geeignete Befestigungsmittel.

Massives Mauerwerk aus hochwärmedämmenden Ziegeln ist auch wegen der steigenden Anforderungen in Sachen Energieeffizienz beliebt. Unterstützend wirkt sich dabei die Dämmstoff-Füllung vieler Mauerziegel aus, die aus mineralischen oder natürlichen Materialien wie Nadelholzfasern besteht. djd