Marienkäfer als Glücksbringer
29.03.2019

Süßes Dankeschön der Alzeyer Geschäfte an die treue Kundschaft

So ein kleines „glücksbringendes Geschenk“ wird am Frühlingssonntag auch an die Kunden in Alzeyer Geschäften verteilt. Foto: b+e medien

Kaum zu glauben, aber wahr: Der Marienkäfer ist eines der ältesten Glückssymbole, dass die Menschen in Europa kennen. Bereits in der Steinzeit wurde der rot-schwarz gefärbte Käfer in Form von Talismanen verewigt, die – glaubt man der Forschung – den Träger beschützen, sprich ihm Glück bringen sollten. So ein kleines „glücksbringendes Geschenk“ wird zum Frühlingssonntag auch an die Bummelanten verteilt. Die Geschäfte belohnen mit insgesamt rund 2.500 süßen Schoko-Marienkäfern die Kundschaft für ihren Einkauf. Dies ist inzwischen bereits zu einer schokoladigen Tradition geworden, die Einzelhändler und Kunden keinesfalls mehr missen wollen. Schließlich gibt es kaum eine wohlschmeckendere Art Danke zu sagen.

Symbol und Kult

Neben dem Glauben, dass der Marienkäfer Glück bringt, rankt sich bis heute auch noch so manch anderer Aberglaube, um das kleine Insekt. So soll der kleine Käfer, fliegt er diesen zu, Kinder vor allem Unheil bewahren und die Genesung von Kranken fördern. Nur abschütteln, sollte man ihn nie, denn dass bringt angeblich langanhaltendes Unglück mit sich.

In der Provence (Frankreich) steht der Marienkäfer zudem bis heute im Zentrum eines anderen Aberglaubens. Landet ein Marienkäfer auf einem Junggesellen, dann wird er in absehbarer Zeit heiraten. Fragt sich eine ledige Frau, wie lange sie noch darauf warten muss, dass ihr Traumprinz sie zum Altar führt, setzt sie sich einen Marienkäfer auf die Fingerspitze und zählt die Sekunden, bis er davon fliegt. Jede Sekunde steht für ein Jahr, das sie noch bis zu ihrer Vermählung warten muss. red/hje

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