Besser durchatmen

Komfort-Lüftungssysteme reduzieren Virenbelastung

Für den planmäßigen Einbau eines Lüftungssystems sind Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik gefragt. Foto: djd/Zehnder Group Deutschland

20.04.2022

Die Luft in Innenräumen birgt ein erhebliches Infektionsrisiko. Darauf weisen Wissenschaftler nicht erst seit dem Ausbruch der Coronakrise hin. Doch im Zeichen der Pandemie messen Experten dem Lüften in den Wohn- und Arbeitsräumen immer mehr Bedeutung zu. Mittlerweile hat es ähnlich hohe Priorität wie regelmäßiges Händewaschen, strenges Abstandhalten und das Tragen von Gesichtsmasken. Manuelles Fensteröffnen schafft dabei selten Abhilfe, denn kaum jemand kann so häufig per Hand lüften, wie es nötig wäre. Zudem gelangen dadurch auch andere Schadstoffe oder Pollen in die Innenräume. Eine Lösung bietet eine komfortable Wohnraumlüftung. Die intelligente, moderne Haustechnik arbeitet ausschließlich mit Frischluft.

Diese wird von außen angesaugt und mithilfe wirksamer Filter gereinigt, bevor sie in den Raum gelangt. So haben Schadstoffe, Viren oder andere Verunreinigungen keine Chance, in die Innenräume zu gelangen. Dank Wärme- und Feuchterückgewinnung hat die einströmende Luft stets die gewünschte Temperatur und den passenden Feuchtegrad. Da die Lüftungsleitungen streng getrennt sind, können keine Schadstoffe von der Ab- auf die Zuluft übertragen werden. Die verbrauchte Raumluft wird vollständig nach außen abgeleitet und nicht wiederverwendet. Darin besteht der große Unterschied zu reinen Umluftanlagen. Diese führen wenig bis keine Frischluft von außen zu und lassen lediglich die im Raum befindliche Luft, inklusive aller darin enthaltenen Schadstoffe und Viren, konstant zirkulieren. Bei Komfort-Lüftungssystemen ist das genaue Gegenteil der Fall: Durch die einströmende Frischluft wird die potenziell mit Viren oder ähnlichen Schadstoffen kontaminierte Innenluft sehr schnell verdünnt. Dadurch kann die Virenbelastung in Innenräumen gesenkt und einer Infektion vorgebeugt werden. djd