Bei Hitze oder Sturm

So kommen Pflanzen gut durch den Sommer

Zur Versorgung mit wichtigen Nährstoffen lohnt die Anwendung einer vitalisierenden Pflanzenkur, die auch das mikrobielle Bodenleben unterstützt. Foto: djd/www.waldleben.eu

14.07.2021

Extreme Wetterlagen führen zu einer Beanspruchung von Wurzeln und Pflanzenfasern. Generell sind gesunde, kräftige Pflanzen besser dafür gerüstet, Stress zu verkraften, als schwache. So fällt es ihnen leichter, mit verstärktem Blattaustrieb und Feinwurzelwachstum Schäden zu kompensieren. Dass der Boden ausreichend gewässert wird, um keine Trockenschäden zu riskieren, sollte selbstverständlich sein. Ökologisch sinnvoll und gesund für die Pflanzen ist es, dafür Regenwasser in einer Tonne zu sammeln. Für größere Gartenanlagen kann sich auch der unterirdische Einbau einer Regenwasserzisterne mit höherer Kapazität lohnen.

Zusätzlich bewährt sich der Einsatz eines Stärkungsmittels. Darin enthaltene Aminosäuren, Proteine und Proteide führen zu einer Erneuerung der Pflanze von Grund auf. So kann sie neue Kraft zum Wachsen, Gedeihen und Blühen sammeln und wird auch resistenter gegen Schwächefolger wie Schadinsekten und Pilze. Eine Anwendung ist sowohl vorbeugend als auch bei bereits aufgetretenen Schäden sinnvoll. Die Aufnahme erfolgt nicht nur über die Wurzeln, sondern auch über Rinde und Blätter.

Bei Bäumen besprüht man den Stamm unverdünnt. Sträucher, Stauden oder Rosen lassen sich komplett mit einer Verdünnung einsprühen. Zur Bodenverbesserung genügt die Zugabe ins Gießwasser. Weil Starkregenereignisse den Boden stärker als gewöhnlich auswaschen, lohnt es sich, zusätzlich Kompost oder organische, langsam abbaubare Dünger zusammen mit einem Stärkungsmittel in die Erde einzuarbeiten. Kompetente Spezialisten vor Ort helfen gerne weiter. djd