Angriff aufs Boule-Schweinchen

Beim Postsportverein können wieder die silbernen Kugeln rollen


16.11.2021

HARTENBERG-MÜNCHFELD – Was zeichnet einen erfolgreichen Sportverein aus? Neben aktiven Sportlerinnen und Sportlern sind es vor allem fleißige ehrenamtliche Helferinnen und Helfer. Wie wichtig sie sind, hat sich beim aktuellen Vereinsprojekt des Postsportvereins Mainz (PSV) gezeigt. Der Verein hat in den letzten Wochen viele Arbeitsstunden aufgewendet, um den Mitgliedern während der Corona-Pandemie ein neues sportliches Outdoor-Angebot anbieten zu können. Dafür wurde die Boule-Bahn vor dem Vereinsheim im Dr.-Martin-Luther-King-Weg 17 komplett neu gestaltet und aufgebaut.

Im Oktober wurde die französische Sportart gebührend und coronakonform im Verein begrüßt. Präsident Ansgar Helm-Becker eröffnete die Veranstaltung und freute sich, dass dieses Sportangebot nun wieder aufleben darf. Bereits 2003 gab es schon einmal eine Boule-Bahn beim PSV, die allerdings nach vielen Jahren der Nutzung zum Sanierungsfall wurde und zurückgebaut werden musste. Auf Initiative der Tanzsportabteilung (Blau-Gold), allen voran Stefan Hohrein als Hauptinitiator, wurde das Boule-Projekt 2021 wieder in die Hand genommen und damit ein sportartübergreifender Treffpunkt im Verein geschaffen.

Sportdezernent Günter Beck war begeistert vom Angebot des PSV und der neu hergerichteten Sportanlage, die idyllisch gelegen ist. Die Ortsvorsteherin von Hartenberg-Münchfeld, Christin Sauer, war ebenfalls anwesend und ließ die silbernen Kugeln auch gleich bei einem anschließenden Boule-Turnier über die neue Bahn rollen.

Im Rahmen der Eröffnung wurden zwei Ehrennadeln in Bronze an Stefan Hohrein und Armin Schott verliehen – als Dankeschön für jahrelanges Engagement bei Arbeiten in und am Vereinsheim und natürlich den Aufbau der neuen Boule-Bahn. (red.)


Neues aus der Klezmerszene

BRETZENHEIM – Der Verein „Zusammenarbeit mit Osteuropa“ (ZMO) präsentiert am Samstag, 27. November, um 19 Uhr in der Karl-Zörgiebel-Straße 2 Klezmermusik mit dem Freilach Trio.

Freilach bedeutet im Jiddischen „fröhlich“ und zugleich ist ein Freilach ein jüdischer Hochzeitstanz. Die Musik reißt Tänzer und Zuhörer mit, nicht zuletzt durch die betörende Klarinette. Das Trio präsentiert aber auch gebetete Klanggemälde und schluchzende Klagelieder, die für Gänsehaut sorgen. Das Freilach Trio freut sich schon jetzt, sein während der Pandemie veröffentlichtes Debüt-Album „Überall & Nirgendwo“ endlich auch vor Publikum aufführen zu können. – Der Eintritt ist frei. (red.)


Wissenswertes zu Tablet und Co.

OBERSTADT – Am Samstag, 20. November, findet von 15 bis 17.30 Uhr eine Digitalsprechstunde im AWO-Seniorenzentrum am Rosengarten statt. Mit Unterstützung gelingen Einstieg und Vertiefung in digitale Medien wie Smartphone, Tablet oder Digitalkamera. Es ist keine Anmeldung erforderlich. (red.)


Dekoratives für die Weihnachszeit

LERCHENBERG – Die Evangelische Familienbildung bietet heute,16. November, um 20 Uhr einen Filzkurs für Anfänger und Fortgeschrittene ab 13 Jahre im Gemeindezentrum der Maria-Magdalena-Gemeinde an. (red.)