Alte Schiebetüren austauschen

Für mehr Komfort im Eigenheim

Großflächig verglaste Schiebetüren lassen viel Licht ins Haus. Sind sie veraltet, geht im Winter allerdings auch viel Heizenergie verloren. Foto: Veka/txn

20.04.2022

Schiebetüren zur Terrasse oder in den Garten sollten ebenso wie Fenster nach 15 bis 20 Jahren erneuert werden. Der Grund: mit modernen Varianten lässt sich so viel Heizenergie einsparen, dass sich Austausch nicht nur ökologisch, sondern auch finanziell sinnvoll ist. Wird eine alte Schiebetür ersetzt, empfiehlt es sich, auf Barrierefreiheit achten, damit der neue Durchgang im Alter nicht zum Hindernis wird. Parallel-Schiebekipptüren haben konstruktionsbedingt unten eine Schwelle, die zur Stolperfalle werden kann und für Rollstühle und Rollatoren ein echtes Hindernis ist.

Mit einer Hebe-Schiebetür hingegen lässt sich ein barrierefreier Durchgang realisieren. Die Kosten für den Austausch muss der Eigenheimbesitzer nicht allein tragen – der Staat beteiligt sich, wenn die neue Terrassentür energiesparender ist als das alte Modell. Wichtig: für den Antrag wird die Unterstützung eines Energieberaters benötigt und die Baumaßnahme darf noch nicht begonnen haben. Über die Vorteile von Schiebetüren kann der Fensterbau-Fachbetrieb vor Ort ausführlich informieren. Er vermittelt auch gern Experten für Fördermöglichkeiten. Barrierefreiheit ist wichtig, die Vorzüge von Hebe-Schiebetüren gehen aber weit darüber hinaus: Sie ermöglichen einen großzügigen Blick in den Garten, funktionieren dauerhaft und sperren nicht nur Kälte und Lärm aus, sondern halten auch ungebetene Besucher fern. txn